Pinktober: Gemeinsam gegen Brustkrebs

  • 12.10.2026
  • 3 Minuten
Pinktober

Der Oktober steht weltweit im Zeichen von Pinktober und damit im Zeichen der Aufmerksamkeit für Brustkrebs.

Dr. med. Moritz Schoeneich und Dr. med. Marc Englbrecht beschäftigen sich seit vielen Jahren intensiv mit der operativen Behandlung und Rekonstruktion der Brust. Als Chefärzte der Abteilung für Brust-, Plastische und Ästhetische Chirurgie an der Frauenklinik Dr. Geisenhofer und als Kooperationspartner des zertifizierten Brustzentrums am Englischen Garten begleiten sie auch Patientinnen mit einer Brustkrebserkrankung. Dabei arbeiten sie eng mit den beteiligten Fachbereichen zusammen und bringen ihre Erfahrung aus der ästhetischen, onkologischen und rekonstruktiven Brustchirurgie ein.

Gerade deshalb möchten wir den Pinktober nutzen, um nicht nur auf Brustkrebs aufmerksam zu machen. Wir möchten auch erklären, welche Veränderungen an der Brust ernst genommen werden sollten, warum Früherkennung so wichtig ist und welche Möglichkeiten die moderne Brustchirurgie heute bietet.
Denn hinter jeder Diagnose steht eine Frau, die plötzlich mit vielen Fragen, Sorgen und Entscheidungen konfrontiert sein kann.

Kurz gesagt:
Pinktober erinnert im Oktober daran, der eigenen Brust Aufmerksamkeit zu schenken und Veränderungen ernst zu nehmen. Nicht jede Auffälligkeit bedeutet Brustkrebs. Neu auftretende Veränderungen sollten jedoch ärztlich abgeklärt werden.
Gleichzeitig möchten wir zeigen: Auch wenn tatsächlich eine Brustkrebserkrankung festgestellt wird, stehen heute sehr individuelle Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dazu gehören je nach Situation brusterhaltende Operationsverfahren ebenso wie unterschiedliche Möglichkeiten der Brustrekonstruktion.

Was bedeutet Pinktober?

Pinktober ist der internationale Brustkrebsmonat im Oktober.
Die pinke Schleife ist inzwischen weltweit zum Symbol für die Aufmerksamkeit rund um Brustkrebs geworden. Dahinter steckt ein wichtiges Ziel: Frauen dafür zu sensibilisieren, ihren eigenen Körper wahrzunehmen, Früherkennungsangebote zu nutzen und Veränderungen nicht aus Angst oder Unsicherheit zu verdrängen. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, ständig besorgt nach Veränderungen zu suchen.
Viel wichtiger ist, die eigene Brust zu kennen. Wer ungefähr weiß, wie sich die Brust normalerweise anfühlt und aussieht, kann neue Veränderungen oftmals besser wahrnehmen. Und ebenso wichtig: Eine Veränderung bedeutet nicht automatisch eine Krebserkrankung.
Viele Auffälligkeiten können harmlose Ursachen haben. Trotzdem sollte eine neu aufgetretene oder anhaltende Veränderung ärztlich eingeordnet werden.

Welche Veränderungen an der Brust sollten abgeklärt werden?

Manchmal ist es ein Knoten, den eine Patientin zufällig ertastet. Manchmal verändert sich die Haut oder eine Brustwarze sieht plötzlich anders aus als zuvor.
Solche Veränderungen können verunsichern. Der wichtigste Schritt ist dann jedoch nicht, selbst eine Diagnose zu stellen, sondern die Veränderung medizinisch untersuchen zu lassen.
Dazu gehören beispielsweise:

  • neu ertastete Knoten oder Verhärtungen
  • Einziehungen der Haut
  • Veränderungen der Brustwarze
  • neu auftretende Veränderungen der Brustform
  • auffällige Hautveränderungen
  • ungewöhnliche Flüssigkeit aus der Brustwarze
  • anhaltende Schwellungen oder Rötungen

Auch hier gilt: Nicht jede dieser Veränderungen bedeutet Brustkrebs.
Sie sind vielmehr ein Grund, genauer hinzuschauen und die Ursache fachärztlich abklären zu lassen.

Früherkennung bedeutet vor allem, Veränderungen rechtzeitig einzuordnen

Viele Frauen verbinden Brustkrebs-Früherkennung zunächst mit dem Abtasten der eigenen Brust.
Das eigene Körpergefühl ist wichtig. Es ersetzt jedoch nicht die empfohlenen medizinischen Früherkennungsuntersuchungen.
Gerade frühe Veränderungen können so klein sein, dass sie noch nicht selbst ertastet werden können. Deshalb sollten die vorgesehenen gynäkologischen Untersuchungen regelmäßig wahrgenommen werden.
Besteht eine familiäre Belastung oder eine bekannte genetische Veränderung, kann darüber hinaus eine intensivere beziehungsweise individuell angepasste Betreuung sinnvoll sein.
Entscheidend ist nicht, Angst vor jeder Veränderung zu entwickeln, sondern aufmerksam zu sein und bei Unsicherheit frühzeitig medizinischen Rat einzuholen.

Unsere Erfahrung in der Brustkrebschirurgie

Die Brustchirurgie bildet einen wesentlichen Schwerpunkt der Tätigkeit von Dr. Schoeneich und Dr. Englbrecht.
Beide haben sich über viele Jahre auf die ästhetische und rekonstruktive Brustchirurgie spezialisiert. Gemeinsam führen sie mehr als 700 Brustoperationen pro Jahr durch und verfügen über Erfahrung aus mehr als 5.000 Brustoperationen.
Als Chefärzte der Abteilung für Brust-, Plastische und Ästhetische Chirurgie an der Frauenklinik Dr. Geisenhofer und als Kooperationspartner des zertifizierten Brustzentrums am Englischen Garten sind sie zudem in die Behandlung von Brustkrebspatientinnen eingebunden.

Beschwerden Bauchdeckenstraffung

Gerade bei Brustkrebs ist diese Verbindung unterschiedlicher Bereiche wichtig.
Denn bei einer Operation geht es zunächst immer um die medizinisch sichere Behandlung der Erkrankung. Gleichzeitig kann bereits früh berücksichtigt werden, wie die Form der Brust möglichst erhalten oder später wiederhergestellt werden kann.

Pinktober schafft Aufmerksamkeit und Verbindung

Pinktober schafft jedes Jahr wichtige Aufmerksamkeit für Brustkrebs und erinnert daran, Veränderungen der eigenen Brust ernst zu nehmen und Früherkennungsangebote wahrzunehmen. Die pinke Schleife steht dabei sichtbar für Aufklärung, Solidarität und Unterstützung für betroffene Frauen. Aus unserer täglichen Arbeit wissen wir gleichzeitig, wie unterschiedlich der Weg nach einer Brustkrebsdiagnose aussehen kann. Manche Patientinnen können brusterhaltend operiert werden, bei anderen ist eine Mastektomie notwendig. Auch Fragen zur Rekonstruktion, zum eigenen Körpergefühl und zur weiteren Behandlung können im Verlauf wichtig werden.
Umso entscheidender ist eine Behandlung, die nicht nur medizinisch gut geplant ist, sondern bei der Patientinnen verständlich aufgeklärt und persönlich durch die einzelnen Schritte begleitet werden.
Genau daran möchten wir im Pinktober erinnern: aufmerksam zu sein, Veränderungen abklären zu lassen und zu wissen, dass auch im Fall einer Diagnose heute viele individuelle Behandlungsmöglichkeiten bestehen.

Zitat

Pinktober bedeutet für uns nicht nur, über Brustkrebs und Früherkennung zu sprechen. Wir erleben in unserer täglichen Arbeit, wie sehr eine Diagnose das Leben einer Patientin verändern kann und wie viele Fragen innerhalb kurzer Zeit entstehen. Unsere Aufgabe sehen wir deshalb nicht nur in der Operation selbst. Wir möchten verständlich erklären, welche Möglichkeiten bestehen, gemeinsam medizinisch sinnvolle Entscheidungen treffen und unsere Patientinnen auch während dieser belastenden Zeit persönlich begleiten.

Dr. Moritz Schoeneich & Dr. Marc Englbrecht

Fachärzte für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie

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Häufige Fragen

Pinktober bezeichnet den Brustkrebsmonat Oktober. Er soll Aufmerksamkeit für Brustkrebs schaffen, über Früherkennung informieren und Betroffene stärker in den Mittelpunkt rücken.
Neu auftretende Knoten, Verhärtungen, Veränderungen der Haut oder Brustwarze, Einziehungen oder andere ungewohnte Veränderungen sollten ärztlich abgeklärt werden. Das bedeutet nicht automatisch, dass Brustkrebs vorliegt.
Manche Veränderungen können selbst bemerkt oder ertastet werden. Frühe Brustkrebserkrankungen müssen jedoch nicht tastbar sein. Deshalb ersetzt das eigene Abtasten nicht die empfohlenen medizinischen Früherkennungsuntersuchungen.
Nein. Je nach Art, Größe und Lage der Erkrankung kann eine brusterhaltende Operation möglich sein. Welche Operationsmethode sinnvoll ist, wird individuell beurteilt.
Rekonstruktive Möglichkeiten können grundsätzlich bereits früh in die Behandlungsplanung einbezogen werden. Wann ein Brustaufbau tatsächlich erfolgt und welches Verfahren infrage kommt, hängt jedoch von der Erkrankung, weiteren notwendigen Therapien und den persönlichen Wünschen der Patientin ab.
Jede Brust und jede Erkrankung ist unterschiedlich. Erfahrung ist unter anderem wichtig, um die medizinisch notwendige Operation mit dem Erhalt beziehungsweise der Wiederherstellung der Brustform sinnvoll zu verbinden. Dr. Schoeneich und Dr. Englbrecht verfügen gemeinsam über die Erfahrung aus mehr als 5.000 Brustoperationen und führen jährlich mehr als 700 Brustoperationen durch.

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  • Dr. Englbrecht Arzt Brustverkleinerung München

    Dr. Marc Englbrecht

    Dr. Marc Englbrecht ist seit September 2022 Mitbegründer der Praxis Schoeneich & Englbrecht in München Bogenhausen und fungiert seit Oktober 2022 als Chefarzt der Abteilung Brust-, Plastische und Ästhetische Chirurgie an der Frauenklinik Dr. Geisenhofer am Englischen Garten in München. Seine fachliche Expertise baute er zwischen 2021 und 2022 als Hauptoperateur im Seno – MVZ zur operativen Behandlung der Brust in München aus und davor als Oberarzt der Abteilung für Handchirurgie, Plastische Chirurgie und Ästhetische Chirurgie der LM München von 2017 bis 2020. Seine medizinische Laufbahn begann nach dem Staatsexamen an der TU München im Jahr 2008 und der Promotion zum Doktor der Medizin im Jahr 2009. Dr. Englbrecht ist Mitglied in führenden Fachgesellschaften wie der DGPRAEC, DGH und der Deutschen Gesellschaft für Senologie und engagiert sich ehrenamtlich bei Interplast Germany e.V. für Menschen in Krisengebieten. Kernkompetenzen
    • Brustchirurgie
    • Gesichtschirurgie
    • Bodycontouring
  • Dr. Schoeneich Arzt Brustverkleinerung München

    Dr. Moritz Schoeneich

    Dr. Moritz Schoeneich ist seit September 2022 Mitbegründer der Praxis Schoeneich & Englbrecht in München Bogenhausen und bekleidet seit Oktober 2022 die Position des Chefarztes der Abteilung für Brust-, Plastische und Ästhetische Chirurgie an der Frauenklinik Dr. Geisenhofer am Englischen Garten in München. Von 2020 bis 2022 wirkte er als Hauptoperateur im Seno MVZ für die operative Behandlung der Brust in München und zuvor, zwischen 2016 und 2020, als Oberarzt im Zentrum für Hand-, Ellenbogen-, Mikrochirurgie und plastische Chirurgie der Schön Klinik München Harlaching. Nach seinem Studium an der Universität Hamburg, dem Abschluss seiner ärztlichen Prüfung 2008 und der Promotion zum Doktor der Medizin 2010, spezialisierte sich Dr. Schoeneich weiter in der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie und erhielt 2015 die entsprechende Anerkennung der Bayerischen Landesärztekammer. Er ist Mitglied in renommierten Fachgesellschaften wie der DGPRAEC, DGH und der Deutschen Gesellschaft für Senologie und engagiert sich auch bei Interplast Germany e.V., um Menschen in Krisengebieten zu helfen. Kernkompetenzen
    • Brustchirurgie
    • Gesichtschirurgie
    • Bodycontouring

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